Bundesministerium f√ľr Verkehr und digitale Infrastruktur Festlegung von Mindestabst√§nden von Hindernissen zu festgelegten Sichtflugverfahren vom 18.10.2016

Das Bundesministerium f√ľr Verkehr und dikgitale Infrastruktur macht Folgendes bekannt:

Unbeschadet der Anforderungen an die Hindernisbegrenzung sollen im Bereich der nach ¬ß 33 Luftverkehrs-Ordnung festgelegten Flugverfahren f√ľr Fl√ľge nach Sichtflugregeln keine Hindernisse vorhanden sein, die die sichere Durchf√ľhrung des an- u. abfliegenden Luftverkehrs nach Sichtflugregeln gef√§hrden k√∂nnen.

Vor einer Gef√§hrdung des an- und abfliegenden Flugverkehrs nach Sichtflugregeln ist grunds√§tzlich dann auszugehen, wenn luftrechtlich relevante Bauwerke oder sonstige Anlagen innerhalb eines Bereiches von 1000 m zu jeder Seite der festgelegten Flugverfahren errichtet werden sollen. Im Bereich um Pflicht- u. Bedarfsmeldepunkte trifft dies f√ľr einen Radius von 2000 m zu.

Die Beurteilung im Einzelfall, ob und wieweit Bauwerke oder sonstige Anlagen die Durchf√ľhrung des an- und abfliegenden Luftverkahrs nach Sichtflugregeln beeintr√§chtigen, soll auf der Grundlage einer Stellungnahme der zust√§ndigen Flugsicherungsorganisation erfolgen.

Bonn, den 18.10. 2016 Bundesministerium f√ľr Verkehr und digitale Infrastruktur LF 1//6163.1/0

Im Auftrag

gez. Ralf Paurat