04.01.2017 Sächsische Zeitung: Prof. Martin Maslaton, Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen des Bundesverbandes Windenergie (BWE), geht davon aus, dass Windkraftanlagen genauso sicher oder unsicher sind wie andere Lebensbereiche. Er reagiert damit auf Kritik nach dem Abknicken einer 65 Meter hohen Anlagen in Sitten bei Döbeln. Auch von einem Dach könne mal ein Ziegel herunterfallen. Für die umgeknickte Anlage des Herstellers Tacke aus dem Jahr 2001 habe es noch keine Typenprüfung gegeben. Heute würden Windräder "getestet wie Flugzeuge – also, bis sie auseinanderfallen", sagt Maslaton. Zudem werden Sollbruchstellen und die Reaktion bei Orkan berechnet. "Windkraftanlagen dürfen umfallen", sagt Maslaton - sofern sie dabei nicht in Einzelteile zersplittern. Deshalb müsse der Radius um ein Windrad auch freigehalten werden.

Die Anlage in Sitten war laut der Servicefirma erst vor einem halben Jahr überprüft worden - ohne erkennbare Mängel. "Dann war es Schicksal", folgert Maslaton. Die Bevölkerung könne aber sicher sein, dass nach dem Vorfall in Sitten alle baugleichen Anlagen überprüft würden, wenn der eingeschaltete Gutachter Mängel feststellte, die sich wiederholen könnten. Ein vergleichsweise kleines Risiko bleibe immer, räumt Maslaton ein. So barst Mitte März in Mahlitzsch bei Nossen in der Nacht ein 30 Meter langes Rotorblatt. Im Sommer 2002 war im selben Windpark Heynitz eine Anlage nach einem Blitzeinschlag in Brand geraten.

In Sitten seien die einzelnen Bauteile zumindest noch gut erkennbar gewesen. Die Anlage in Sitten war laut der Servicefirma erst vor einem halben Jahr überprüft worden - ohne erkennbare Mängel. "Dann war es Schicksal", folgert Maslaton. Die Bevölkerung könne aber sicher sein, dass nach dem Vorfall in Sitten alle baugleichen Anlagen überprüft würden, wenn der eingeschaltete Gutachter Mängel feststellte, die sich wiederholen könnten. Ein vergleichsweise kleines Risiko bleibe immer, räumt Maslaton ein. So barst Mitte März in Mahlitzsch bei Nossen in der Nacht ein 30 Meter langes Rotorblatt. Im Sommer 2002 war im selben Windpark Heynitz eine Anlage nach einem Blitzeinschlag in Brand geraten.

Hierzu ist festzustellen: Hier die Abstände (Radius) zur Infrastruktureintrichtungen in Baden-Württemberg: zu Bundesautobahnen: 100 m zu Bundes- u. Landstrassen: 40 m zu Kreisstrassen: 30 m zu Eisenbahn und Seilbahnen: 50 m somit sind die Windräder eindeutig höher als die Abstände zu den Infrastruktureinrichtungen

Somit ist die Feststellung von Herrn Prof. Maslaton nicht haltbar!